
Wehlener Bergradrennen
17.08.2008
Finale um die Bergpokale beim „Wehlener Bergradrennen“
Gambke und Schöps mit je 3 Siegen souverän
Zum neunten Mal fand in Wehlen das Bergradrennen statt.
Zugleich war es der Finallauf um die Bergpokale der Sächsischen
Schweiz. Für diese Gesamtwertung mussten die Rennen in Sebnitz
(Bergpreis), Struppen (Dreieck) und das in Wehlen in der vollen
Rundenzahl absolviert und beendet werden.
Der Wehlener Rundkurs hat eine Länge von 7,1 km, wobei dabei 160
Höhenmeter zu bewältigen sind. Nach dem gemeinsamen Start aller
Kategorien auf dem Marktplatz ging es über eine kleine Runde mit
Führungsfahrzeug durch die Transponder- Zeitmessanlage. Danach war das
Rennen freigegeben und es ging durch den Torbogen hinauf nach Dorf
Wehlen. Die angegebene durchschnittliche Steigung liegt bei 10 %. Im
Ortsteil Dorf Wehlen ist die Streckenführung durch einen kurzen Anstieg
zwischem Mittelweg und Querweg gespickt. Am Parkplatz in Dorf Wehlen
ist dann der höchste Punkt erreicht, nach einer Abfahrt durch das Dorf
folgt am Schmiedeberg auf ca. 400 m nochmals ein Anstieg, bevor es auf
die Abfahrt bis in die Stadt zurückgeht.
Durch eine Erkältung und zu zeitiger Trainingsbeginn, wusste ich, bei
mir geht nicht viel. Beim relativ leichten Rennen eine Woche zuvor in
Struppen konnte ich das ganz gut überspielen. In Wehlen zusammen mit
den Herren und einigen außer Wertung fahrenden Lizenzfahrern war dies
nicht machbar. Bereits in den ersten 2 Runden riss das Fahrerfeld
komplett auseinander. Mit Mühe konnte ich die Spitze halten. Doch dies
war bereits Anfang der 3.Runde vorbei. Etwa 15 Fahrer setzten sich ab.
Dabei war auch Martin Majer (Picardellics). Dieser lag in der
Gesamtwertung um den Bergpokal der S1 hinter mir. Ich wusste, wenn Er
gewinnt und ich werde Dritter bin ich noch vorn. Dieser Gedanke und
meine keuchende Lunge sagten mir, lass sie fahren. Auch mein Kumpel
Mario Prause (1.RV) musste die Spitz ziehen lassen, setzte sich aber
mit zwei Herrenstartern von mir ab. Ich fuhr dann bis ins Ziel sicher
alleine. Ganz vorn war mein Vereinskollege Klaus Hieckmann. Er
dominierte in überragender Manier das Senioren 2 Starterfeld. In seiner
letzten, der vierten Runde setzte Er sich sogar zwischenzeitlich von
der Spitzengruppe ab. Er gewann souverän nach 51:54 Minuten. Sicher
wäre auch die Gesamtwertung in seinen Händen gewesen, aber ein Urlaub
lies keinen Start beim Sebnitzer Bergpreis zu. Großes Pech hatte der
sehr gut fahrende Majer in der 4. Runde. Sicher auf Platz 1 der
Senioren liegend hatte er Materialschaden und musste aufgeben. Damit
verlor er nicht nur den Tageserfolg, sondern auch seinen 2.Platz der
Gesamtwertung. So siegte bei den S1 Prause vor mir und dem Berliner
Martin Kirchner. Wir Drei standen dann auch in etwas geänderter
Reihenfolge bei der Gesamtwertung auf dem Podest. Durch Majers Ausfall
siegte ich mit großem Abstand vor Prause und Kirchner. Kurz bevor ich
den Zielstrich überquerte kam mir die Spitze der Herren entgegen. Olaf
Schöps und sein Teamkollege von Collos Radsport Thomas Haupt hatten
sich etwas abgesetzt. Sie hielten Ihren Vorsprung durch gute
Zusammenarbeit bis ins Ziel. Es siegte letztendlich Olaf Schöps vor
Haupt und dem Riesaer Mirko Nitzsche.
Bei den Damen über 4 Runden gab es wieder einen klaren Sieg durch
Sandra Gambke (Picardellics).
Zweite wurde Josefin Städter knapp vor Grit Lorenz. Mit 3 Siegen holte
Gambke sicher den Bergpokal vor Städter und Hennersdorf.
Bilder und komplette
weitere Ergebnisse der Starter vom Pirnaer RV:
Herren: 26. Meyer, Thomas / 29. Forkel, Danilo
Senioren I: 5. Klempin, Andreas / 6. Bellmann, Christian / 7. Russig,
Gernot / 15. Wild, Alf
Senioren II: 10. Schumann, Rainer /
Uwe Gollmann / 1.RV Pirna