
Italien
- Cesenatico
20.04.2007 bis 28.04.2007
Sommer-Sonne-Serpentinen
Sattelfest
in der Emilia Romagna und mit Schwung durch die Savoyenser Berge
Vom
20.04.07 bis zum 28.04.07 fand der 2. Trainingsaufenthalt 2007
des 1. RV Pirna in Cesenatico statt.
Das Team bestand aus
einer Reihe alter Hasen, die bereits das 3. Jahr in Folge in Cesenatico
weilten, Einigen die erstmalig mit in Italien sind und einigen die
generell das 1.mal so eine Trainingswoche mitmachen.
Teilgenommen
haben: Immo, Erika, Robin, Andreas, Jana, Steffen und 2x Ines
Bereits
am Donnerstagabend startete die Truppe um 22.00 Uhr mit dem Bus der
Stromversorgung Pirna nach Italien. Die Fahrt verlief problemlos und
ohne Staus, so dass wir am späten Vormittag nach 12,5 Stunden, zwar
noch etwas müde von der Fahrt aber voller Erwartungen, in Cesenatico
einrollten. Der Empfang im Hotel "Giulietta & Romeo" war wie
immer sehr herzlich. Nach der Zimmerübergabe, erhielten wir unsere
Leihräder. Diese waren zwar nicht so Top wie auf Mallorca, aber sie
sollten die ganze Woche überraschenderweise ohne Probleme rollen.
Nach
einer kurzen Siesta und einer kleinen Stärkung am Nudelbuffet, brachen
wir am zeitigen Freitagnachmittag zu einer gemeinsamen Einrollrunde
auf.
Den Abend ließen wir mit einem Glas Rotwein ausklingen und da wir alle
doch noch etwas müde von der langen Anfahrt waren, gingen wir recht
zeitig zu Bett.
Samstags pünktlich zum Frühstücksbuffet
stieß Ines H. noch zu uns. Sie kam mit der Bahn aus Zürich nachgereist.
Mit ihr war unsere Gruppe dann komplett. Die nächsten Tage, sollten
fast nur Sonnenschein und traumhafte Temperaturen so um die 25°
bringen.
Die Sonne lies die ersten Pigmente auf Armen und
Beinen aufleuchten und wer nicht aufpasste, holte sich schnell einen
Sonnenbrand. An manchen Tagen kletterten die
Temperaturen sogar bis auf 30°, was einigen von uns zum Teil
auch schon wieder zu warm zum Radeln war. Dafür konnte man sich aber am
späten Nachmittag, nach den Touren noch an den Strand legen, die Sonne
genießen, leckeres italienisches Eis schlecken und relaxen. Und die
ganz Mutigen von uns trauten sich sogar in die Adria.
In dieser Woche fuhren wir je nach Fahrstil und Kondition,
in mehrere kleine Teams. Die 4 Herren fuhren oft zusammen. Erika genoss
die Ruhe und Unabhängigkeit und fuhr meist allein. Jana und Ines H
brachen fast jeden Tag gemeinsam zu ihrer"
angeblichen "Schnattertour" auf und fuhren in der Staubwolke, in der
die Herren verschwunden waren. Und Ines K. leistet abwechselnd den 2
Damenteams Gesellschaft.
Da in diesem Jahr das Wetter, entgegen dem
Vorjahr, wo die Temperaturen nicht mal 16° überschritten, es oft
geregnet und zum Teil geschneit hatte, so traumhaft war, konnten wir
deutlich längere Touren unternehmen. Andreas und Robin fuhren als
längste Tagesetappe 170km.
Aber auch die Damenrunden
fuhren täglich,
trotz "intensivem Gedankenaustausches" um die 100 km und mehr.
Da
einige von uns in diesem Jahr aufgrund gesundheitlicher Probleme noch
nicht soviel fahren konnten, war dies schon eine ordentliche Leistung.
Die Herren unserer Runde schafften es täglich auf 120 bis 140km.
Wir
radelten in der Woche so manche Berge ab, fuhren etliche Kilometer und
fanden auch noch Zeit ein wenig die herrliche Landschaft, die kleinen
verwinkelten Städtchen und Bergdörfer sowie die imposanten Burgen
wahrzunehmen.
Die Einigen mehr, die Anderen weniger. Für
jeden aber war was dabei.
Die beliebtesten Touren und
Etappenziele waren unter anderem:
San Marino, San Leo, Agatha, Carpegna, Spinello, Mercato, …
So konnte sich jeder nach Lust und Laune auspowern und auch
bis an den Maximalpuls kurbeln.
Für das leibliche Wohl wurde im Hotel "Giulietta &
Romeo" auch reichlich gesorgt. Bei der riesigen Vielfalt am Salat- und
Dessertbuffet, der Auswahl an Vor- und Hauptspeisen, blieb einem nichts
anderes übrig als am folgenden Tag wieder möglichst viele Kilometer zu
fahren, so dass man ohne jegliche Gewissensbisse zuschlagen konnte. So
dachten zumindest unsere Herren. Sie kurbelten innerhalb von 8 Tagen an
die 1000 km weg. Und tatsächlich, es hatte auch keiner zugenommen ;-))
.
Während des gesamten Trainingslagers gab es auch diesmal
keine Stürze und trotz der weniger guten Strassen auch keine Pannen
oder Plattfüße.
Alles in allem verlief auch dieses
Trainingslager wieder sehr gut. An der Unterkunft und dem Essen gab es
wie immer nichts auszusetzen. Alle hatten wieder sehr viel Spaß und
hoffen nun, dass sich die
gefahrenen Kilometer auszahlen und sich die gestellten Saisonziele
erfüllen werden.
Ines H., klew / 1.RV Pirna