Jeantex Transalp Tagebuch


Am 25.Juni 2006 starteten über 500 Zweierteams aus 22 Nationen in Oberammergau zur vierten Jeantex-TOUR-Transalp – der Alpenüberquerung für ambitionierte Rennradamateure. Darunter auch die zwei Teams des 1. Pirnaer Radvereins R. Schumann / C. Bellmann und D. Forkel / A.Klempin. Begleitet, betreut, umhegt und gepflegt, aufgemuntert, versorgt, instruiert und angefeuert wurden die beiden Teams von Sylvia Gollmann und Jana Klempin.


Die Tour


Die Jeantex-TOUR-Transalp gehört zu den härtesten, aber auch faszinierendsten Amateurrennradrennen der Welt. Als Team gilt es die Alpen in 7 Tage und Etappen (ohne Ruhetag) zu überqueren. Gefahren wird als Zweier-Team, wobei jeweils die Zeit des letzten Teampartners einer Etappe im Ziel gewertet wird. Sieben Tage lang geht es durch die schönsten Landschaften der Alpen und über spektakuläre Pass-Strassen. In diesem Jahr war zum 4. Mal Oberammergau der Startort. Tour-Ende ebenfalls zum 4. Mal Riva del Garda am Gardasee. Insgesamt waren 829,95 Kilometern mit 21.091 Höhnmetern über 23 Pässe zu bewältigen. Im Durchschnitt galt es pro Tag 118,56 Kilometer und 3013 Höhenmeter zu überwinden.


Die Strecke


1. Etappe: Oberammergau - Sölden 141km 2440 Höhenmeter

2. Etappe: Sölden – Brixen 126km 3216 Höhenmeter 

3. Etappe: Brixen – St. Vigil 90km 3180 Höhenmeter 

4. Etappe: St. Vigil – Wolkenstein 120km 3481 Höhenmeter 

5. Etappe: Wolkenstein – Alleghe 113km 3169 Höhenmeter 

6. Etappe: Alleghe – Kaltern 115km 2917 Höhenmeter 

7. Etappe: Kaltern – Riva del Garda 121km 2616 Höhenmeter

Ergebnisse






























































Bilder


Anreise: Sa, 24.06.06


Anreise in Oberammergau. Dort in die lange Schlange der wartenden Teilnehmer einreihen um die Startunterlagen in Empfang zu nehmen. Anschließend Tourtasche packen, Einzug ins Fahrercamp und gegen Abend Empfang der Fahrer bei einer Pastaparty mit anschließendem Briefing. Die Organisatoren hatten anscheinend an alles gedacht, denn selbst ein Fernseher war wegen der in Deutschland gerade stattfindenden Fußball-WM aufgebaut wurden, so dass die wahren Fans kein Spiel verpassen mussten. Nach diesem offiziellen Teil wechselten wir auf den Campingplatz, wo unser Begleitteam (Sylvia und Jana) übernachteten. Den Abend ließen wir mit einem Glas Rotwein ausklingen und die Mädels bauten uns noch ein wenig für unser großes Vorhaben auf. Aber trotzdem waren wir doch schon ein bisschen nervös. Was würden uns die nächsten 7 Tage bringen? Wie würden wir über die Berge kommen? Wir nahmen dieses Jahr das erste Mal an der Jeantex Trans Alp Tour teil. Für Rainer war es bereits die 3. Teilnahme. Aber dieses Jahr fuhr er mit seinem neuem Teampartner Christian, da sein bisheriger Teampartner dieses Jahr bei Trondheim-Oslo gestartet war. Unser Ziel war einfach: Gesund in Riva del Garda ankommen.
 


































 




Etappe 1: So, 25.06.06


Trotzdem der Start erst für 10.00 Uhr vorgesehen war, hieß es gegen 6.00 Uhr wecken, aufstehen und frühstücken: Ein Service für die Campschläfer ist, dass man die Tasche immer ein klein wenig später und vor allem gleich am Camp abgeben kann. Allerdings hieß dies eben auch sich immer etwas zeitiger aus den Kojen zu erheben. Die erste Etappe natürlich nur “zum Einrollen“ ging über eine Länge von 141,61 km und 2440 Hm vom bayerischen Oberammergau zunächst recht flach über den Ammernsattel und dann über das 1894 m hohe Hahntennjoch nach Sölden in Österreich. Eigentlich ziemlich ruhig wenn nicht die große Hitze zum Hahntennjoch und die letzten 40km hinauf nach Sölden ein nicht sehr angenehmer Gegenwind gewesen wären. Trotzdem erreichten wir nicht zu sehr geschafft Sölden und wurden in Hotels und Pensionen aufgeteilt. Das bedeutete für uns eine ruhige und bequeme Nacht. Kein Schnarchen, kein Husten, Niesen oder Rascheln anderer Fahrer, was das Campschlafen sonst so mit sich bringt, Nach einer tollen Pastaparty und einem kühlen Blonden, gab es die erste Auswertung. Wir beide erreichten Rang 148 der Männer ( 313.Gesamt ), Rainer und Christian erreichten Rang 130 der Masters ( 381.Gesamt). Das war nicht schlecht für den Anfang. Weiter geht es mit der 2.Etappe.
 


Zwischenergebnisse nach der 1. Etappe:

Andreas und Danilo: Männer: 148. Platz 
nach einer Fahrzeit von 5:45.14,8 Stunden
Gesamtwertung: 313 Platz 

Rainer und Christian: Master: 130. Platz
nach einer Fahrzeit von 6:00.51,4 Stunden
Gesamtwertung: 381 Platz









































































































 














Etappe 2: Mo, 26.06.06


Start 9.00 Uhr. Heute ging es von Sölden nach Brixen. Es galt insgesamt 126,02 km und 3216 Hm zurück zulegen. Die Strecke führte über den höchsten Pass der Tour, dem Timmelsjoch (2509 hm). Hier erwarteten uns ca 1-2 Meter hohe Schneewände und ein undurchsichtiger Nebel, mit einer Sichtweite von nur wenigen Metern am Pass. Selbst in den Tunneln war nur Nebel und die Sicht fast Null. Dies und schlechte Straßen sowie eine größere Baustelle gestaltete die Abfahrt nach Moos und St. Leonhardt schwierig. Aber wir kamen alle heil den Berg hinunter. Sicherlich auch auf Grund der Streckenkenntnis, denn wir beide hatten bereits den Ötztal-Radmarathon absolviert, der Streckenverlauf ist nur entgegengesetzt, und so wussten wir zumindest was uns bis zum Jauffenpass erwartete. Inzwischen schien die Sonne mit voller Kraft und es wurde sehr heiß, so dass dadurch der ebenso steilen Anstieg zum Jauffenpass (2094 m) nicht unbedingt einfacher wurde. Aber wir wurden für den anstrengenden Aufstieg mit einem schönen Blick in die Ötztaler Alpen belohnt. Es folgte eine lange Abfahrt nach Sterzing. Weiter ging es dann durch das Eisacktal zu unserem Tagesziel nach Brixen. (Südtirol/Italien), wo Sylvia und Jana uns wieder im Ziel erwarteten. Rainer und Christian kamen als 77 in Ihrer Altersklasse ins Ziel. Wir erreichten Platz 144.
 


Zwischenergebnisse nach der 2. Etappe:

Andreas und Danilo: Männer: 147. Platz
nach einer Fahrzeit von 6:05.02,7 Stunden
Gesamtwertung: 297 Platz

Rainer und Christian: Master: 100. Platz
nach einer Fahrzeit von 5:56.19,0 Stunden
Gesamtwertung: 311 Platz









































































































 














Etappe 3: Die, 27.06.06


Am dritten Tag fuhren wir auf der kürzesten Etappe über 90,67 km und 3180 Hm nach St.Vigil. Doch in der Kürze liegt die Würze, die Anstiege zum Würzjoch (1987 m) und zum Furkelpass (1737 m) hatten es in sich. Insgesamt mussten wir 1400hm am Stück zum Würzjoch hinauffahren und am Furkelpass erwarteten uns bis zu 19% steile Rampen. Dort begannen auch die ersten Probleme. Aufgrund der großen Hitze von über 32° kämpfte Danilo mit Schwindelgefühlen, Krämpfen und Sitzproblemen. Andreas hatte in der Abfahrt einen Speichenbruch am Hinterrad, so dass er erstmal nicht weiterfahren konnte und auf Hilfe warten musste. Geholfen hatte ihm dann das Motorrad des Fototeams von der Zeitschrift "Bike“, welche ihn zur Reparatur des Rades ins Ziel und anschließend wieder auf die Strecke zurück brachte und er so dass Rennen fortsetzen konnte. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an das Fototeam und dem Serviceteam vom Roseversand welches die Speiche wechselte. Doch trotz der schnellen Hilfe war über 1 Stunde Zeit verloren. Kurz vor dem Ziel holte er noch Danilo ein und beide fuhren gemeinsam über den Zielstrich. Aber auch unser 2. Team hatte an diesem Tag so seine Probleme. Bei Rainer fiel der Brustgurt aus und Christian hatte Probleme mit seiner Übersetzung, da es die 19% Rampen vom Furkelpass doch ganz schön in sich hatten. Nach mehr als 6 Stunden erreichten unsere beiden Teams dann aber das Ziel in St. Vigil. Auch hier erwarteten uns wieder Sylvia und Jana. Den beiden ging es am heutigen Tag auch nicht besser als uns. Erst hatten sie sich verfahren und kamen zu spät, so dass die Straßen im Ort gesperrt waren und sie nicht mehr mit dem Auto zum Zeltplatz kamen und dann machte ihnen auch noch die große Hitze ganz schön zu schaffen. Aber davon wollten wir uns nicht unsere Laune verderben lassen. Abends trafen wir uns Pastaparty. Das Essen war heute klasse. Es gab zur Abwechslung mal Hühnchen. Nach nun 4 Tagen nur Nudeln, hatten wir richtig Heißhunger auf etwas Fleisch. Lecker…! Nach dem Essen war der Ärger auch etwas verflogen, und man konnte wieder lachen. Unsere Mädels gaben sich auch die größte Mühe, uns wieder aufzuheitern.
 


Zwischenergebnisse nach der 3. Etappe:

Andreas und Danilo: Männer: 151. Platz
nach einer Fahrzeit von 5:43.03,1 Stunden
Gesamtwertung: 311 Platz

Rainer und Christian: Master: 88. Platz
nach einer Fahrzeit von 5:04.45,6 Stunden
Gesamtwertung: 284 Platz

























































 








Etappe 4: Mi, 28.06.06


Heute ist die Königsetappe. Von St. Vigil nach Wolkenstein 121km , 3481 hm, 6 Pässe. Der Himmel war verhangen, es war kalt und regnete. Die Strecke heute sollte eine der schönsten Routen durch die Dolomiten sein. "…und sich dann der Blick auf die beeindruckenden Felsformationen von Sellastock und Geißler-Gruppe eröffnet. Wenn es Architekten für Bergpanoramen gibt, dann haben sie in den Dolomiten perfekte Arbeit geleistet.“ So steht es in der Routenbeschreibung geschrieben. Aber leider konnten wir uns heute von diesem so toll beschriebenen Blick nicht überzeugen. Obwohl es pünktlich zum Start aufhörte mit regnen, war es meist überall Wolkenverhangen. Von St. Vigil ging es über die wieder sehr anstrengenden Pässe Valparola, Falzarego, Giau, Compolongo und dem Grödnerjoch nach Wolkenstein. Die Abfahrten gestalteten sich diesmal schwierig. Durch die Nässe und Kälte musste man ganz schön aufpassen, dass man nicht ins rutschen kam und rechtzeitig bremsen konnte. Zum Mittag verzogen sich die Wolken und die Sonne kam doch noch hervor. Der Rest der Strecke war dann doch noch größtenteils sonnig und es wurde wieder richtig warm (28°). Im Ziel erwarteten uns Sylvia und Jana mit bester Laune. Auch bei den Beiden lief heute wieder alles gut. Sie hatten sich nicht verfahren. Rainer und Christian kamen heute als 57. ins Ziel. Wir beide kamen als 142. an. Leider hatte Danilo wieder enorme Probleme beim Sitzen. Von einem Sanitäter aus dem 1. Hilfe-Team bekam er eine Salbe, die so hofften wir sein Problem etwas lindern würde. Abends trafen wir uns wieder zur Pastaparty.
 


Zwischenergebnisse nach der 4. Etappe:

Andreas und Danilo: Männer: 144. Platz
nach einer Fahrzeit von 6:33.39,2 Stunden
Gesamtwertung: 297 Platz

Rainer und Christian: Master: 76. Platz
nach einer Fahrzeit von 6:02.24,9 Stunden
Gesamtwertung: 253 Platz






















































 







Etappe 5: Do, 29.06.06


Heute auf der fünften Etappe von Wolkenstein nach Alleghe goss es den ganzen Tag in Strömen. Es waren 113,72 km und 3169 Hm zu bewältigen. Bei Sturm, Gewitter und Temperaturen um 10 Grad Celsius mussten zahlreiche Fahrer erschöpft aufgeben. Drei Reisebusse, mehrere Kleinbusse sowie ein 7,5 Tonnen- LKW für die Fahrräder sammelten die durchgefrorenen Rennradfahrer ein und brachten sie ins Ziel von Alleghe. Auch wir waren heute ganz schon frustriert. Die Nässe und Kälte zerrte schon ganz schön an den Kräften und den Nerven. Die Strassen waren eine einzigste Rutschpartie. Aber wir wussten ja vorher auf was wir uns eingelassen hatten und dass es nicht nur Sonnentage gibt. Also fuhren wir weiter. Und hatten immer im Hinterkopf "nur nicht stürzen“. Rainer und Christian mussten auch noch weiter vor uns unterwegs sein. Wir hofften, dass auch den Beiden heute nichts passiert. Leider gab es heute etliche Stürze bei den anderen Fahrern und das Wetter wurde zum Nachmittag immer schlechter. Ins Ziel kamen wir dann völlig durchnässt und durchgefroren an. Sylvia und Jana warteten schon etwas nervös auf uns. Rainer und Christian waren auch bereits unbeschadet da. Jetzt wollten wir nur noch schnell unter eine heiße Dusche springen. Aber das gestaltete sich schwierig. Es gab nicht genug Duschmöglichkeiten und nur lauwarmes tropfendes Wasser. Mit so was muss man halt als Campschläfer auch rechnen. Zum Glück gab es im Ziel warme Getränke, so dass uns dann doch von Innen her wieder warm wurde. Unsere Mädels waren inzwischen mit unseren verschmutzen Sachen losgezogen, um diese zu waschen. Worüber wir sehr froh waren. Am Abend klarte der Himmel auf und so kamen wir wenigstens trocken zur Pasta-Party. An diesem Abend gab es Live-Musik, sehr guten Wein, die Stimmung war richtig super und es wurde auch etwas später. So verpassten wir den letzten Shuttelbus zum Camp. Jetzt hatten wir und 6 andere Fahrer bei denen es ebenfalls etwas später geworden war, ein kleines Problem. Wir hätten ca. 5km zum Camp laufen müssen. Und nach so einem Tag waren wir alle dafür viel zu müde. Aber wir hatten Glück, L.Reschke, vom Tour-Organisationsteam organisierte für uns 8 doch noch einen Rücktransport ins Camp. An dieser Stelle nochmals vielen Dank und wir stellten fest, die Organisation kümmert sich wirklich um fast alles.
 


Zwischenergebnisse nach der 5. Etappe:

Andreas und Danilo: Männer: 133. Platz
nach einer Fahrzeit von 3:31.04,9 Stunden
Gesamtwertung: 273 Platz

Rainer und Christian: Master: 70. Platz
nach einer Fahrzeit von 6:00.54,0 Stunden
Gesamtwertung: 227 Platz










































































































 














Etappe 6: Fr, 30.06.06


Die sechste und vorletzte Etappe von der Seepromenade in Alleghe nach Kaltern am See präsentierte sich im strahlenden Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen, so als wäre gestern nichts gewesen. 115,39 Km und 2917 Hm mussten wir und die anderen Fahrer von See zu See zurücklegen. So ging es über die 18% Rampe von Falcade rauf zum Passo di San Pellegrino, weiter zum Karerpass nach Deutschnofen und zum Coyotenpass nach Kaltern. Gastgeber des Ziels und der Expo-Area war eine Weinkellerei, die anlässlich der Jeantex-Tour –Transalp sogar eine Sonderedition des bekannten Rotweines „Kalterer See“ verkaufte. Ein tolles Mitbringsel, das von den Transalplern begeistert aufgenommen wurde. Für Danilo war das Sitzen mittlerweile zur Tortour geworden Die Salbe, die er vor 2 Tagen bekommen hatte half nicht so richtig, es war einfach alles wund und da man jeden Tag im Sattel sitzen durfte, gab es auch keine so richtigen Heilungsmöglichkeiten. Trotzdem kämpfte er weiter. Das fanden die Mädels und ich bemerkenswert. Ein "Aufgeben“ kam für meinen Partner nicht in Frage. Wir erreichten zwar nur einen 171.Platz, aber das war egal. Rainer und Christian kamen auf Rang 70. Am späten Nachmittag, traf auch Rainers Frau Siggi in Kaltern ein. Sie wollte ihren Mann auf der letzten Etappe unterstützen.
 


Zwischenergebnisse nach der 6. Etappe:

Andreas und Danilo: Männer: 140. Platz
nach einer Fahrzeit von 6:05.35,6 Stunden
Gesamtwertung: 287 Platz

Rainer und Christian: Master: 69. Platz
nach einer Fahrzeit von 5:16.52,9 Stunden
Gesamtwertung: 223 Platz





































 






Etappe 7: Sa, 01.07.06


Heute ist die letzte Etappe! Das Ziel Riva del Garda ist so nah! Nur noch 113km und 2616hm sind zu bewältigen. Die Tourorganisation hat die Strecke aufgrund einer Baustelle kürzen müssen. Das wäre doch gelacht wenn wir nach all den Strapazen den Rest nicht mehr schaffen würden. Also los dann, auf zum Endspurt. Den drittletzten Pass, den Mendelpass hinauf, ein letzter Blick auf die Dolomiten, weiter bei strahlendem Sonnenschein über verschlungene kleine Sträßchen hinauf zum italienischen Skigebiet von Andalo, am Moleno-See entlang und hinab bis Ponte Arche und schließlich über den letzten kleinen Pass dieser Tour, den Passo del Ballino. Die Temperaturen lagen wieder über 32°. Aber egal. Der Gardasee ist schon zum greifen nahe. In Riva del Garda wurden wir und die anderen Finisher von zahlreichen Zuschauern und mitgereisten Freunden unter riesigem Jubel empfangen. Was für ein Gefühl! Wir haben es geschafft! Hinter uns liegen sieben lange und harte Bergetappen über die schönsten, aber auch schwersten Pässe der Alpen und Dolomiten. Wir hatten alle Wetterbedingung: Hitze, Kälte, Gewitter, Regen und Hagel. Wir haben gekämpft, gelitten und gefeiert. Es drehte sich alles nur noch um Essen, Trinken, Schlafen und Radfahren. Wir haben einen anderen Alltag kennen gelernt. Wir haben ein wenig Radsport-Luft geschnuppert. Und es war toll. Und jetzt sind wir in Riva del Garda. Und Danilo war erleichtert. Er hatte es geschafft trotz wundem Hinterteil auf dem er gar nicht mehr sitzen konnte. Und für die nächsten Tage würde das Rad nicht mehr bewegt werden müssen. Jetzt werden wir mit den Anderen zur Abschlussparty ein wenig feiern, wir werden die Beine baumeln lassen und stolz auf unsere Leistung und auf die Leistung des Teampartners sein. Für uns war es jedenfalls eine großartige Erfahrung. Und es gibt sicherlich ein nächstes Mal.
 


Endergebnisse:

Andreas und Danilo: Männer: 139. Platz Gesamtwertung: 283 Platz nach einer Fahrzeit von 41:10.55,6 Stunden

Rainer und Christian: Master: 68. Platz Gesamtwertung: 221 nach einer Fahrzeit von 38:28.33,2 Stunden










































































































 















Dankeschön


Für Sylvia und mich war es eine schöne Aufgabe einfach da zu sein wenn wir gebraucht wurden und die Männer einfach aufzubauen, was wir hoffentlich auch gut gemeistert haben. Wir alle freuen uns auf die Tour 2007, denn dann sind wir wieder mit dabei.
S. Gollmann/J.Klempin

Einen ganz "Großer Dank“ geht von uns auch noch an unser Begleitteam, Sylvia und Jana, die uns die ganze Woche unterstützten, aufmunterten und und und … , ohne die viele Sachen fiel schwerer zu bewältigten gewesen wären.
A.Klempin/D.Forkel
 

































 



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